Eine starke Stimme in Europa, eine starke Stimme für Europa.

Unser Ziel ist es, die EU zu verbessern, sie bürgernäher und begreifbarer zu machen. Wir wollen verständlicher machen, dass sie für jede und jeden von uns alternativlos und bereichernd ist.
Die Sozialdemokratie wird sich immer dafür einsetzen ein sozialeres, gerechteres Europa zu schaffen, das mit Mindestlöhnen, Infrastrukturinvestitionen und der Begegnung des Klimawandels greifbare und umsetzbare Zukunftsantworten gibt.
Wir stehen dafür ein, Fehlentwicklungen der EU auch anzusprechen, aber nicht um Europa als Sündenbock für all Unliebsames abzustempeln oder zu zerschlagen, sondern Europa aktiv zu gestalten, zu reformieren und weiter zu entwickeln. Unser Ziel ist ein solidarisches, ein soziales, ein gerechtes, ein demokratisches – kurz: ein sozialdemokratisches Europa der Menschen!

Ein Europa des Ausgleichs, der Gerechtigkeit und des Wohlstandes – für alle!

Ein Europa, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt, nicht Banken und Konzerne. Das bedeutet für uns: Arbeit schaffen, statt Steueroasen! Nicht Steuergeschenke an Großkonzerne sind das Rückgrat der Wirtschaft, sondern Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellte, Klein, – und Mittelunternehmen, Familienbetriebe und Einzelunternehmen – sie sind es die das System am Laufen halten.
Ein faires Europa bedeutet für die Sozialdemokratie: Jeder arbeitende Mensch, muss so entlohnt werden, dass ein Leben ohne Not in seiner Heimat möglich ist – egal ob in Österreich oder Rumänien. Ausbeutung hat in unserem Europa keinen Platz. 
Kärnten gehört übrigens zu den Nettoempfänger in der Europäischen Union. Wir bekommen viel mehr, als wir einzahlen! Bislang haben wir 2 Milliarden Euro mehr an Förderungen erhalten, als wir an Mitgliedsbeiträgen gezahlt haben. Derzeit laufen noch die Verhandlungen für die kommende Förderperiode bis 2020, avisiert sind rund 908 Millionen Euro. Geld, das für Innovation, Forschung und Entwicklung, Bildung und Wissenschaft sowie Klein- und Mittelbetriebe eingesetzt wird.
Wir wollen Europa nicht einfach zu einem besseren Ort machen. Wir wollen die lebenswerteste Region der Welt gestalten. Ein geeintes Europa, in dem es keinen Unterschied macht, in welchem Landstrich du zur Welt gekommen bist, oder ob du in einer Hütte oder einem Palast geboren wurdest. Ein Europa, in dem jeder und jede die gleichen, großen Chancen bekommt und nützen kann. 
Ein faires Europa bedeutet: Gleiche Rechte, gleiche Pflichten – keine Ausnahmen. Nicht für das Großkapital, nicht für Lobbys und nicht für Umweltsünder. Es bedeutet, dass das Allgemeinwohl immer über der Profitgier stehen muss. Wir diskutieren nicht über die Privatisierung unseres Trinkwassers – das darf einfach nicht passieren!
Keine Lobby, kein internationaler Marktführer konnte die SPÖ Kärnten bei ihrem Kampf gegen das Glyphosat, gegen das Gift in unserem Essen stoppen. Gemeinsam können wir diese Kraft auch nach Brüssel tragen, um ein neues Europa zu gestalten.
Mit Hartnäckigkeit und Leidenschaft hat Landeshauptmann Peter Kaiser sich in Brüssel für die Durchsetzung dieses Verbotes eingesetzt und bewiesen – sachliche Kritik und seriöse Politik sind immer erfolgreicher und nützlicher, als billige Sprüche und inhaltsleere, polemische Attacken.
Der Sozialdemokratie geht es darum, Probleme zu erkennen und diese zu lösen. Während andere nur auf Spaltung, Zuspitzung und Problembesprechung setzen, arbeitet die SPÖ an praxisnahen Lösungen. Populistische Angriffe auf die EU im Namen nationaler Interessen oder nationaler Sicherheit mögen kurzfristige Wahlerfolge bescheren, jede tatsächliche Abwendung von der EU endet verlässlich in einer Katastrophe, wie Großbritannien gerade eindrücklich beweist. 
Gerade in Fragen der Migration ist jetzt eine Zusammenarbeit auf europäischer Ebene gefordert. Es gilt eine gemeinsame europäische Migrationsstrategie zu etablieren in Hinblick auf Integration, Ausbildung, Qualifizierung aber auch Rückführungen oder Arbeitsvisa. Die SPÖ sieht es als Verpflichtung an, Menschen, die von Gewalt und Verfolgung bedroht sind, zu helfen – auch vor Ort. 
Heute, wo wir die längste Friedensperiode vorfinden, die dieser Kontinent, jemals erlebt hat, empfinden wir Frieden als selbstverständlich. Dabei ist es mit dem Frieden, wie mit der Gesundheit. Sie beide werden erst zum wichtigsten Gut, wenn sie verloren gehen. Ein starkes, gerechtes und gemeinsames Europa ist und bleibt, der einzige Garant für Frieden. 
Ein Frieden der nicht durch Waffen erzwungen wurde sondern durch die Vision und den Wunsch nach einem friedlichem Europa. Die SPÖ wird an dieser Vision festhalten, genauso wie an der österreichischen Neutralität! Eine EU-Armee ist derzeit keine Option Europa sicherer zu gestalten, sondern eine mögliche Quelle neuer Konflikte.
Letztlich fordern und fördern wir aber auch Respekt und Annerkennung für die Werte der Aufklärung, auf welche unsere Gemeinschaft aufbaut: Meinungsfreiheit, die Rechte des Individuums, Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Gleichberechtigung zwischen hetero-und homosexuellen Menschen und ein säkularer Staat, in dem Gesetze über religiösen Vorstellungen stehen.
Wir haben und werden uns auch weiterhin für Maßnahmen einsetzen, die das Miteinander stärken und die bei allen Unterschieden, eine Idee des Gemeinsamen entwickeln und unterstützen.