Jugend, Arbeit, Wirtschaft, Frauenpolitik und Bildung …

… das Spektrum an Themen, dass das Europa-Team der SPÖ Kärnten abdeckt, ist breit gefächert und aktuell wie nie.

Luca Kaiser …

… Jahrgang 1994, ist mit dem europäischen Gedanken aufgewachsen, er gehört einer Generation an die bereits jenseits von Denkmustern nationaler und regionaler Beschränkung aufgewachsen ist. Eine Freiheit, die bewahrt und gepflegt werden muss.Die Unternehmerin 

Claudia Boyneburg-Lengsfeld-Spendier …

… sieht ihre Schwerpunkte in der Wirtschaft, im Ausbildungsbereich, in dem sie selbst tätig ist und selbstverständlich in der Frauenpolitik.

Harry Koller …

… Leiter des Kärntner Renner-Instituts, hat bereits 1994 bei der EU-Volksabstimmung als Generalsekretär des Bundesjugendringes für Europa geworben und ist mit dem europäischen Gedanken groß geworden. Koller definiert die EU als maßgebliche zivilisatorische Leistung, die unbedingt bewahrt werden muss. Alle drei stellen sich am 26. Mai zur Europawahl – um die Europäische Union im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu verändern, sie zu bewahren und weiter zu entwickeln!
Luca Kaiser
Liebe Freundinnen, liebe Freunde!
Es freut mich, dass ich auch hier ein paar persönliche Zeilen über mich an Euch richten kann, ehe der Wahlkampf in die Intensivphase geht.
Ich habe im Juni 2012 in vier Sprachen maturiert und bin schon im September ins Bundesheer eingerückt, um meine Wehrpflicht zu leisten. Wer beim Bundesheer war, weiß wovon ich spreche, wenn ich behaupte, dort Werte vermittelt bekommen zu haben.

Die Stärke einer Gesellschaft, zeigt sich an ihrem Umgang mit den Schwächsten.

Und, man lässt niemanden, niemals zurück, sondern man hält zusammen und hilft einander.
Ich habe dann als Rezeptionist bei einer Jugendherberge gejobbt, um im September 2013 mein Studium in Wien zu beginnen. Es kam für mich nie in Frage, nur vom Geld meiner Eltern zu leben. Schon im Oktober begann ich neben dem Studium zu arbeiten, als parlamentarischer Mitarbeiter.
Als der Hypo-Untersuchungsausschuss dann, als erster solcher nach Minderheitenrecht, installiert wurde, bewarb ich mich als Assistent für die Recherche. Nach nur drei Monaten, wurde ich im Alter von rund 20 Jahren, zum Rechercheleiter befördert. Karl-Heinz Grasser, Wolfgang Schüssel, Harald Dobernig und Wolfgang Kulterer – jeder mit Rang und Namen im Zusammenhang mit diesem Hypo-Schlamassel, saß mir gegenüber.
Nach meiner Tätigkeit dort, kehrte ich zurück an die Universität, arbeitete nur noch 20h, um mein Studium abzuschließen: heuer ist es endlich soweit.

Das Brexit-Votum

Als am 23. Juni 2016, zwei Tage nach meinem 21. Geburtstag das Brexit-Votum seinen bekannten Ausgang nahm und mit ihm bekannt wurde, dass die Jugend, meine Generation, zwar proeuropäisch eingestellt war und ist, aber leider zu nur rund einem Drittel zur Abstimmung ging, entschloss ich mich, wann auch immer der Moment kommen möge, ich werde all meinen Beitrag, für dieses Europa, dass uns allen so viel schenkt, leisten.

Aber wer Europa, wie ich, liebt, der muss es zwangsläufig auch Fairändern wollen.

Wir treten für ein anderes Europa an. Wir wollen ein Europa, dass stets den Menschen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen rückt, und sich nicht von Lobbyisten von großen Konzernen seine Politik diktieren lässt. Ein Europa der Menschen und nicht der Banken und Konzerne. In Kärnten haben wir gezeigt wie das geht: Gegen die Konzerninteressen von Monsanto und seine Lobbyisten, haben wir, die SPÖ-Kärnten uns auf die Seite der Gesundheit der Menschen gestellt und das Gift, in unserem Essen, verboten, trotz gegenteiliger Lobbyismus-Versuche.

Europäische Errungenschaften

Für ein Europa in dem jedeR auch seinen Beitrag leistet. In dem man es nicht weiter zulässt, dass sich globale Player von der steuerlichen Verantwortung zum kollektiv drücken.
Ein Europa, dass sich von seinen Werten nicht abbringen lässt. Gemeint sind die Errungenschaften der Aufklärung: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Rechtsstaatlichkeit,… Diese Säulen einer jeden liberalen Demokratie, dürfen nicht in Frage gestellt werden, weder von innen, noch von außen.

Europa verteidigen

Wir verstehen uns als progressive Kraft: Entwicklungen sollen idR immer nur nach vorne geschehen. Derzeit gibt es Kräfte die daran arbeiten, uns zurück in die Vergangenheit zu katapultieren, zurück zum Nationalstaat, zurück zu den Grenzen, zurück zur Visapflicht und zurück zu den Militärfriedhöfen. Wir treten dafür an, unser Europa, vor diesen Kräften zu verteidigen und es in die Zukunft, denn in ihr gedenken wir zu leben, weiterzuentwickeln.

Liebe Freundinnen, liebe Freunde!
Ich bin Unternehmerin eines KMU Betriebes in Villach und erlebe jeden Tag wie neue Richtlinien und sinnlose Belastungen diesen Wirtschaftsberuf erschweren. Gesetze werden bestimmt von Menschen im EU-Raum, die wenig Kontakt zur Realität unseres Berufstandes haben. Man hat den Eindruck Lobbyisten der Großkonzerne machen hier in diesem EU- Part perfekte Arbeit.

So gut wie keine Vertretung

Meine Betriebsform mit einem Anteil von 99 Prozent der Betriebe im Gesamt EU Bereich hat wie so gut wie keine Vertretung auf EU Ebene. Wie sieht die Zukunft aus? Es wird keine Mauerer ,Tischler ,Schuster geben, denn kein KMU Betrieb wird sich eine derart standardisierte Gesetzesvorschreibung mit unzähligen TÜV Prüfungen mehr leisten können . Was heißt das: es gibt keine Arbeitsplätze, es gibt kein Bauen es gibt kein Wirtshaus mehr… ….wie wird unsere Gesellschaft einmal aussehen?

Eine Herzensangelegenheit

Die Studien Wirtschaftsgeographie und Romanistik ( mit einigen Auslandspraktiker) sowie PR und Medienkommunikation prägten mein EU Verständnis, mein politisches Engagement übe ich in vielen unterschiedlichen wirtschaftlichen Funktionen aus:
Sparte Tourismus in der WKÖ ,Fachverband Hotellerie in der WKÖ, ehemalige Publikumsrätin im ORF, Bundesmitglied des Vorstandes des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes ,Mitglied in Wirtschaftsausschüssen in Ministerien und in meiner Heimatstadt Villach bin ich Gemeinderätin sowie im Vorstand Tourismusverband und im Aufsichtsrat im Stadtmarketing tätig.
Eine Herzensangelegenheit , die ich auch in meinem Hotel lebe, ist die Ausbildung von jungen Menschen. Hier durfte ich jahrelang das Berufsbild unseres Berufsstandes mitprägen und war auf Europaebene tätig.

Schilling in Lire oder in Tolar wechseln

Ich bin aufgewachsen im Dreiländereck Kärnten Friaul und Krain . Da gab es zu meiner Jugendzeit Staatsgrenzen zu Slowenien und Italien, wir mussten mit dem Reisepass einkaufen gehen und die Produkte wurden verzollt. Vor dem Einkaufen gehen mussten wir unseren Schilling in Lire oder in Tolar wechseln. Die EU hat sehr viele wunderbare Seiten nur wir Menschen dürfen den großen Apparat der Bürokratie der dahintersteckt nicht missbrauchen.

Privat

Meine Tochter ist 24 Jahre alt ,Absolventin der Tu Wien und ich möchte meinen Enkelkinder einmal sagen können Eure Oma hat sich für Eure Zukunft eingesetzt und Ihr Bestes gegeben für ein Europa der wirtschaftlichen und sozialen Gerechtigkeit und des Friedens.
Liebe Freundinnen, liebe Freunde!
Seit meiner Jugend engagiere ich mich politisch und war daher schon in meiner Lehrzeit zum Bürokaufmann in der Gewerkschaft engagiert, um jenen zu helfen, die Hilfe benötigen. Dieses Engagement führte mich 1992 nach Wien und 1994 durfte ich als Generalsekretär des Österreichischen Bundesjugendringes den Europawahlkampf zur EU-Volksabstimmung, im Juni 1994, organisieren und begleiten. Der Ausgang ist bekannt und somit vertrat ich die Interessen der österreichischen Jugend vom ersten Tag an, der österreichischen EU Mitgliedschaft, in den entsprechenden Gremien der Europäischen Union in Brüssel und Strasbourg.

In dieser Europäischen Union leben zu können und zu dürfen

Als Jugenddelegierter zur Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York, Mitglied des Advisoryboards der Europäischen Jugendzentren in Strasbourg und Budapest und Teilnehmer zahlreicher internationaler und bilateraler Konferenzen, konnte ich umfassende außenpolitische Erfahrungen sammeln. Später war ich von 2004 bis 2011 Geschäftsführer der Österreichisch-Israelischen Handelskammer und konnte wiederum Erfahrungen nicht nur in Israel, sondern auch auf Dienstreisen auf der ganzen Welt sammeln.
Diese beruflichen und privaten Erkenntnisse im Ausland, auch in Krisengebieten, mit und in internationalen Kooperationen, dem Erkennen welch Glück es ist, in Österreich und in dieser Europäischen Union leben zu können und zu dürfen, haben mein weiteres Handeln sehr geprägt.

Europäische Union verbessern

Ich trete daher zur Wahl an, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass die Europäische Union eines der wichtigsten und besten Projekte ist, die unser Kontinent gesehen hat. Dies gilt es zu bewahren und vor jenen zu schützen, die gerade daran sind zu versuchen, die Europäische Union in ihrer jetzigen Form zu zerstören.

Es gilt aber auch, diese Europäische Union im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

So wertvoll das Gesamtprojekt ist, so gibt es dennoch viele Bereiche, die nicht im Sinne der Menschen in Europa sind. Alleine die massiven Steuerschlupflöcher für Großkonzerne, welche von der bislang konservativen Mehrheit im Europäischen Parlament verteidigt werden, kosten der EU 1.500 Milliarden Euro im Jahr. Dies ist untragbar und eine entsprechende Steuergerechtigkeit im Sinne der Menschen und nicht der Konzerne muss hergestellt werden.
Es gibt natürlich eine Unmenge weiterer Themen die es gilt zu verbessern und voranzutreiben, welche den Rahmen hier sprengen würden. Ich lade Dich ein, mich persönlich zu kontaktieren, wenn Du Fragen hast.
Arbeiten wir für Europa. Es gibt viel zu tun.
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