Peter Kaiser

Warum braucht es eine starke SPÖ (Sozialdemokratie) im EU Parlament?

  • Damit unser Wasser nicht an private Investoren verkauft wird! Sonst wird unser heimisches und lebenswichtiges Trinkwasser richtig teuer!
  • Damit wir endlich Steuergerechtigkeit herstellen können! Einige internationale Konzerne leisten keine gerechten Abgaben! Diese würden uns allen zu Gute kommen!
  • Damit es faire Arbeitsbedingungen für alle EU Staaten gibt! Voller Einsatz für alle Menschen!
  • Damit es endlich keine konservative Mehrheit (ÖVP) mehr in der EU gibt, um frischen Wind in die europäische Union bringen zu können!
  • Damit der Klimaschutz nicht zu „Kurz“ kommt!
  • Damit die Menschenrechte ein Recht der Menschen bleibt!
  • Damit Kärnten weiterhin gewinnt, durch die regionalen Förderungen und Peter Kaiser weiterhin unsere starke Stimme in Brüssel bleibt!

Peter Kaiser

Ich habe ihnen als Kind immer aufmerksam zugehört: Meiner Mama, meiner Oma und all den Nachbarsfrauen, die wie ich mit meinen Freunden die Nachmittage im Garten unserer Wohnanlage in Waidmannsdorf verbrachten. Nie werde ich vergessen wie sie vom Krieg erzählten, von all den schmerzlichen Verlusten und Entbehrungen, die sie erlebt hatten, von den gescheiterten Versuchen, das Erlebte aus ihrem Gedächtnis zu streichen.

Die Politik hat mich immer schon in ihren Bann gezogen. Als Kind der Ära Kreisky durfte ich erfahren, was Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Solidarität bedeuten. Diese Eindrücke haben mich geprägt und daher habe ich damals gesagt und sage ich auch heute:

die EU als größte Friedensbewegung gibt uns Hoffnung, nie mehr die schrecklichen Kriegswirren erleben zu müssen.

Ja, die europäische Union hat uns, hat dem Kontinent die längste Friedensperiode gebracht. Das ist aber bei weitem nicht der Einzige Grund, warum die EU auch und gerade für Kärnten ein Gewinn und ohne Alternative ist.

Ich erinnere mich noch an meine erste Fahrt nach Italien, wo es nicht mehr notwendig war, an der Staatsgrenze nach langer Wartezeit im Stau den Pass vorzuzeigen. Es fühlte sich an, wie ein Teil einer großen Familie zu sein.

Als Politiker und später als Landeshauptmann blickte ich auch in meiner Funktion als EU-Referent, nicht mehr nur hinter die Kulissen der EU, sondern wurde ein aktiver Teil der Gemeinschaft der 28-EU-Staaten.

Drei Milliarden Euro,

Als Mitglied des Ausschusses der Regionen bin ich dafür mitverantwortlich, dass viele Gelder für wichtige Projekte nach Kärnten fließen. In Summe waren es knapp drei Milliarden Euro, die seit dem EU-Beitritt Österreichs im Jahre 1995 nach Kärnten geflossen sind.

Es ist eine unvorstellbare Summe, mit der viele Projekte umgesetzt wurden, von denen wir alle, unsere Familien, unsere Kinder, unsere Betriebe und Unternehmen – enorm profitieren. Zum Beispiel in touristische Projekte wie den Geopark Karawanken, in die Infrastruktur wie die Koralmbahn oder die zweite Karawankentunnelröhre, in soziale Projekte wie die Behindertentagesstätte in Globasnitz, in unser Gesundheitssystem, in die Wirtschaft und vieles mehr.

Zehntausende Arbeitsplätze von Kärntnerinnen und Kärntnern sind durch die EU entstanden.

Ja, die EU muss in vielen Bereichen verändert werden. Sie muss vor allem sozialer und bürgernäher werden – und genau deswegen, und damit Kärnten auch weiterhin auf der Gewinnerseite bleibt, bin ich auch regelmäßig persönlich in Brüssel. Denn, dass wir Gelder nach Kärnten, für Projekte von Kärntnern für Kärntner bekommen, das ist auch nicht selbstverständlich.

Mittendrin und vorn dabei

Nur durch direkte Kontakte, durch Gespräche mit EU-Kommissare, durch Anträge im Ausschuss der Regionen – der Kammer, in der die Interessen von Regionen wie Kärnten vertreten werden –  nur durch persönlichen Einsatz kann unser Bundesland auch wirklich maximal profitieren.

Es gilt, jeden Tag hart daran zu arbeiten, die EU weiterzuentwickeln. Sie nicht nur als größten wirtschaftlichen Binnenmarkt der Welt zu erhalten, sondern sie auszuweiten.

Um die größte Friedensunion aufrecht zu erhalten kommt es auf jeden einzelnen von uns an! Mittmischen statt auslöffeln bedeutet auch, am 26. Mai bei der EU-Wahl vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Denn es ist nicht egal, wer die EU politisch steuert, damit unser aller Traum vom friedlichen, gemeinschaftlichen Zusammenleben auch für unsere Kinder Wirklichkeit wird.

#kärntengewinnt #kärnten #europawahl2019