Liebe Freundinnen, liebe Freunde!
Seit meiner Jugend engagiere ich mich politisch und war daher schon in meiner Lehrzeit zum Bürokaufmann in der Gewerkschaft engagiert, um jenen zu helfen, die Hilfe benötigen. Dieses Engagement führte mich 1992 nach Wien und 1994 durfte ich als Generalsekretär des Österreichischen Bundesjugendringes den Europawahlkampf zur EU-Volksabstimmung, im Juni 1994, organisieren und begleiten. Der Ausgang ist bekannt und somit vertrat ich die Interessen der österreichischen Jugend vom ersten Tag an, der österreichischen EU Mitgliedschaft, in den entsprechenden Gremien der Europäischen Union in Brüssel und Strasbourg.

In dieser Europäischen Union leben zu können und zu dürfen

Als Jugenddelegierter zur Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York, Mitglied des Advisoryboards der Europäischen Jugendzentren in Strasbourg und Budapest und Teilnehmer zahlreicher internationaler und bilateraler Konferenzen, konnte ich umfassende außenpolitische Erfahrungen sammeln. Später war ich von 2004 bis 2011 Geschäftsführer der Österreichisch-Israelischen Handelskammer und konnte wiederum Erfahrungen nicht nur in Israel, sondern auch auf Dienstreisen auf der ganzen Welt sammeln.
Diese beruflichen und privaten Erkenntnisse im Ausland, auch in Krisengebieten, mit und in internationalen Kooperationen, dem Erkennen welch Glück es ist, in Österreich und in dieser Europäischen Union leben zu können und zu dürfen, haben mein weiteres Handeln sehr geprägt.

Europäische Union verbessern

Ich trete daher zur Wahl an, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass die Europäische Union eines der wichtigsten und besten Projekte ist, die unser Kontinent gesehen hat. Dies gilt es zu bewahren und vor jenen zu schützen, die gerade daran sind zu versuchen, die Europäische Union in ihrer jetzigen Form zu zerstören.

Es gilt aber auch, diese Europäische Union im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

So wertvoll das Gesamtprojekt ist, so gibt es dennoch viele Bereiche, die nicht im Sinne der Menschen in Europa sind. Alleine die massiven Steuerschlupflöcher für Großkonzerne, welche von der bislang konservativen Mehrheit im Europäischen Parlament verteidigt werden, kosten der EU 1.500 Milliarden Euro im Jahr. Dies ist untragbar und eine entsprechende Steuergerechtigkeit im Sinne der Menschen und nicht der Konzerne muss hergestellt werden.
Es gibt natürlich eine Unmenge weiterer Themen die es gilt zu verbessern und voranzutreiben, welche den Rahmen hier sprengen würden. Ich lade Dich ein, mich persönlich zu kontaktieren, wenn Du Fragen hast.
Arbeiten wir für Europa. Es gibt viel zu tun.